Schatten seiner Selbst

Vorwort:

Gestern vor einem Jahr trennten sich die Wege des Herrn Wachtmeisters und seiner damaligen Weggefährtin.

Der junge Soldat unterscheidet sehr stark zwischen einer Weggefährtin und einer Freundin.
Eine Weggefährtin begleitet jemanden nur für gewisse Zeit. Nur wenige Monate oder Jahre.
Eine Freundin hingegen durchlebt die Stadien der Verlobten und der Ehefrau.

Obwohl der junge Herr Wachtmeister wusste, dass es nicht für immer sein würde, traf ihn die Trennung härter als von ihm selbst erwartet.

Es war eine schwere Zeit für den trauernden Soldaten, aber es bringt nichts an einer verschlossenen Türe zu klopfen. Für jede Türe die sich schließt, öffnet sich eine andere.

Nun  zur Geschichte:

Es ward zu später Stunde, als der junge Herr Wachtmeister durch die dunklen, nur von dem Lichte seiner Lampe erhellten Gänge der soldatischen Behausung wandelte.
Die versilberte, im Lichte der kupfernen Lampe düster schimmernde Wanduhr schlug Mitternacht.

Von jeder Kraft verlassen, erreichte der erfahrene Unteroffizier die hölzerne Treppe, welche in das obere Geschoss der Baracke führte.

Seine Füße fühlten sich schwer wie Blei an, während der junge Herr Wachtmeister die hölzerne Treppe des Gebäudes empor ging.
Die Eichenholzstufen knarrten trotz des geringen Gewichtes des ermatteten Soldaten.
Die letzten Wochen hatten ihre Spuren am Körper des müden Herrn Wachtmeisters hinterlassen.

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Die Begegnung am Pass

So Gott wollte, wurde auch der junge Wachtmeister an die Grenzen seines ach so geliebten Heimatlandes versetzt. Weit von seiner Stammeinheit und noch weiter von seiner Familie entfernt, war der junge Recke in einem der Landesgrenze nahen und befestigten Feldlager einquartiert. Hier sollte der erfahrene Unteroffizier für einen ungewissen Zeitraum, die exakte Dauer wusste nur Gott, stationiert bleiben und von hier aus sollte der Waffenträger auch seinen Dienst versehen. Dies Dienste verflogen so schnell, wie die anderen kamen. Einmal in diesem Dienstrad gefangen, glich jeder Tag auf diesem Erdenrund dem anderen und schon bald hatten der junge Soldat und seine Gruppe jegliches Zeitgefühl verloren.
Doch ein Dienst blieb dem jungen und pflichtbewussten Wachtmeister wohl ewig im Gedächtnis. Er werde wohl noch seinen Kindeskindern davon erzählen. Es war ein Tagdienst, so wie jeder andere auch. Dies glaubte der mutige Soldat am Anfang, kurz nach der Dienstübernahme,  noch.

Gerade hatte der junge Wachtmeister das letzte Fuhrwerk durchsucht und das Pferdegespann wieder auf seine weite Handelsreise geschickt, als der aufmerksame Soldat plötzlich hinter sich ein raschelndes Geräusch vernahm.

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Eine Anekdote zu Spielfeld

Die nachfolgende Geschichte ereignete sich während des Zaunbaues zu Spielfeld. Inmitten unserer turbulenten Zeit und der andauernden Einwirkung negativer Informationen durch diverse Medien, habe ich es mir zur Pflicht gemacht über positive und schöne Ereignisse, welche sich durchaus ereignen, zu berichten.

Zum Autor:

Wer „Ich“ bin? Name und Dienstgrad ersichtlich. Halten wir uns nicht mit Belanglosigkeiten auf.

Nun zur Geschichte:

Es ereignete sich vor einigen Monaten, an einem schönen Tage, nahe der Grenze zu Spielfeld.
Meine Truppe und ich standen am Rücken eines Hügels, welcher vollends mit verdorrtem Laube des Buchenwaldes bedeckt war. Während einer kurzen Rast, passierte es.

Mein Blicke streifte über die malerisch schöne, hügelige Landschaft der Spielfelder Weinberge. Die Sonne schien hell und ihre warmen Strahlen schmeichelten meinem Gesicht. Am hellblauen Himmelsdache war keine einzige Wolke zu erspähen.  Soweit das Auge blicken konnte, ersah ich Hügel an Hügel gereiht. Einzig die Berge, welche sich weit entfernt am Horizont imposant vor den Hügeln auftürmten, konnten meiner Blicke Weitsicht Einhalt gebieten. Als plötzlich ein leises Geräusch die romantisch schöne Stille dieses Momentes unterbrach. Es war nicht das Geräusch des Stimmengewirres meiner Truppe, welches dumpf an meine Ohren drang.

Es war etwas ganz anderes. Auf meine Bitte hin, hielten meine Mannen, in ihren Gesprächen, einen Moment lang inne. In dieser kurzen Zeitspanne, welche mir vorkam wie eine Ewigkeit, vernahm ich das zuvor erwähnte Geräusch erneut. Ich versuchte, dieses Geräusch einzuordnen.
Dieses Geräusch war das leise Säuseln eines der kleinsten Lebewesen, welche den Wald als ihre Heimat bezeichnen. Es war das Säuseln einer Maus!

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Ich grüße euch

Hallo geschätzte Mitleser und MitleserInnen,

ich habe mich dazu entschlossen ein neues Hobby zu beginnen. Seit längerem quält mich der Gedanke, ob ich meine Texte mit der Welt teilen sollte oder nicht.
Die Entscheidung fiel mir am Ende nicht schwer.

Ich freue mich auf euer Feedback und wünsche euch in Zukunft viel Spaß beim Lesen meines Blogs!

Euer Gruppenkommandant